|
Am 21. Juli fuhren die Klassen 9a, 9b, 9c und 9e zusammen mit ihren Geschichtslehrern U. Seidl, dem Geschichtsseminar, C. Laumer und S. Schwarz in die KZ-Gedenkstätte nach Dachau.
Im KZ gingen sie zuerst durch das Tor des Jourhauses mit der zynischen Aufschrift "Arbeit macht frei". Sie erfuhren mehr über den Appellplatz, das Wirtschaftsgebäude, den Bunker, die Todesmauer dazwischen und das beengte Leben in den nachgebauten Baracken.
 
Zum Schluss kam der traurigste Teil mit der Besichtigung des Krematoriums und der Gaskammer mit den falschen Duschköpfen, die eigentlich Gießkannenaufsätze waren. Dort lernten die Schülerinnen und Schüler, dass diese Gaskammer nie als Instrument des Massenmordes verwendet worden war, sondern dass sich viele Häftlinge in Dachau stattdessen zu Tode arbeiten mussten, von Krankheiten wie Flecktyphus dahin gerafft wurden, verhungerten oder an den Folgen der Höhenflug- oder Unterkühlungsversuche des Dr. Rascher im Krankenrevier oder an Strafen wie Pfahlhängen starben.
 
Max Mannheimer, der auf einem Todesmarsch nach Dachau gebracht wurde, sagte dazu passend:
" Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah.
Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon."
C. Laumer
|