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Das France Mobil machte Station in Bogen |
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Geschrieben von diw
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Freitag, 4. Dezember 2009 |
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Bogen. (uk) Mit schelmischem Lächeln und quicklebendig, dazu in zauberhaftem Akzent machte Sandra Perconte aus "Frankreisch" den Bogener Realschülern der sechsten Klassen vergangene Woche ihre Muttersprache schmackhaft. Die sei doch gar nicht so schwer und viele Worte seien im Deutschen und Französischen gleich. Man denke beispielsweise an "die Natur - la nature." Voilà. Kinderleicht, n´est-ce pas?
„Heute sind wir in Frankreich", begrüßte Sandra Perconte die Schüler der Ludmilla-Realschule, selbstverständlich auf Französisch, und blieb im Laufe der 45 Minuten fast durchgängig bei ihrer Muttersprache. Compris? Verstanden? Den Schülern bereitete das wenig Schwierigkeiten. Im Gegenteil, sie waren mit vollem Elan dabei und befanden einstimmig, dass der Unterricht mit France Mobil "Très bien" sei. Unter diesem Titel - in großen Lettern aufs Auto geschrieben - setzt sich das Institut français in Düsseldorf für die Verbreitung der französischen Sprache in Deutschland ein. Junge Diplomanden, die wie Perconte gerade ihr Studium abgeschlossen haben, werden ein Jahr lang in diesem Projekt beschäftigt. Sie fahren Schulen im ganzen Land an und werben fürs Französische. Spielerisch und mit viel Bewegung werden Begrüßungsfloskeln geübt, wird sich dem französischen Alphabet gewidmet und mit Blick auf die Frankreichkarte sogar ein wenig Landeskunde praktiziert. „Frankreich, seine Sprache und Kultur“, so lautet das Motto der France Mobil-Referenten. Mit Geschichten, Zeichnungen, Workshops und Spielen, Musik und Literatur wecken die erzählenden Troubadours das Interesse für die französische Sprache, begeistern für die fabelhafte Welt der Kultur. Die Sprachreferentin steckte die Schüler mit ihrer Begeisterung für die französische Sprache schnell an. „Wir wollen Lust an der Sprache wecken und vor allem zeigen, dass Französisch nicht schwierig ist“, sagte die Referentin. Die Zahlen der Schüler, die Französisch beziehungsweise in Frankreich Deutsch lernen, gehen drastisch zurück. "Zu schwer. Zu elitär", heiße es hüben wie drüben. Über Lieder, Rhythmus und Bewegung könne man die Kinder an die Fremdsprache heranführen und so auf spielerische Weise Französisch lernen. Die France Mobil-Referentin, präsentierte den Bogener Schülern Frankreich und die französische Sprache neu und hautnah. „Spaß an der französischen Sprache vermitteln und vorhandene Ängste und Hemmungen abbauen“, so definieren die beiden Französischlehrerinnen Sylvia Diewald und Barbara Drexler ihre Absicht, warum sie das „kleine französische Kulturinstitut auf Rädern“ eingeladen haben.
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 15. Dezember 2009 )
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