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Abenteuerreise mit Hindernissen
Bange Blicke auf die Wettervorhersage gingen unserem Aufenthalt voraus. Nach sommerlichen Temperaturen in der Vorwoche legten wir bei Minusgraden mit einem richtigen Kaltstart los.
Im Waldkirchener Kletterwald mussten zwischen den einzelnen Parcours so manche Hände unserer Kleinen am Ofen im Hexenhäusl wieder aufgetaut werden. Trotz all dieser Widrigkeiten hangelten sie sich begeistert in luftiger Höhe an den Seilen entlang.
Leider stand auch die Anreise zu unserem nächsten Ziel, der Jugendherberge Veste Oberhaus in Passau, unter keinem guten Stern. Aufgrund eines Busdefekts hatten wir das letzte Wegstück zu Fuß zurückzulegen - und das mit schwerem Gepäck. In der Jugendherberge angekommen ging es für die Jungs weiter mit den Strapazen - die Taschen und Koffer mussten zum Teil bis ins 7. Stockwerk geschleppt werden. Das machte hungrig! Nach Einweisung und Zimmerverteilung wurden wir für die Mühen am Büfett entschädigt.
Der ruhigen Nacht folgte am nächsten Morgen bei schnittigem Wind eine Stadtrallye im Zentrum von Passau. Mittags bewunderten wir die größte Domorgel der Welt und lauschten den Klängen von Bach und anderen Berühmtheiten. Bevor es galt, den steilen Weg zurück zur Jugendherberge zu erklimmen, konnten sich alle bei der Drei-Flüsse-Schifffahrt noch so richtig aufwärmen. Ehe wir nach dem Abendessen zur Fackelwanderung ums Burggelände aufbrachen, wurden die Sieger der Stadtrallye prämiert.
Am letzten Morgen befanden sich die Jungs und Mädchen noch so richtig im Tiefschlaf und waren nur mit Mühe wach zu bekommen. Den Abschluss unseres Aufenthalts bildeten zwei Workshops - eine Gruppe hatte sich für die Schmuckherstellung mit Zinn entschieden, die andere für ein ritterliches Spiele-Turnier. Bevor sich das Heimweh in so manchem Köpfchen richtig festsetzen konnte, ging es gegen Mittag zurück nach Bogen, wo unsere Schützlinge schon von ihren Eltern erwartet wurden.
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